
Dinner unter freiem Himmel: Fünf außergewöhnliche Orte für den perfekten Sommerabend
Ob direkt am Meer, zwischen Weinreben oder hoch über den Dächern einer Metropole: Fünf besondere Restaurants zeigen, wie unterschiedlich ein Dinner unter freiem Himmel inszeniert werden kann – von mediterraner Leichtigkeit in Südfrankreich bis zu urbanem Rooftop-Flair über London bis zum gemütlichen Tiroler Garten.
Essen mit Blick aufs Mittelmeer: Loulou Roquebrune
An der Côte d’Azur trifft entspanntes Strandgefühl auf französische Eleganz. Das Loulou in Roquebrune-Cap-Martin liegt direkt an der Mittelmeerküste und ist über einen eigenen Zugang vom Wasser aus erreichbar. Die Atmosphäre bleibt bewusst unkompliziert: Gegrillter Fisch, provenzalisches Gemüse und Live-Musik bestimmen das kulinarische Konzept. Zum Dinner wird die Lage am Meer dabei selbst zum wichtigsten Bestandteil des Erlebnisses.
Die Gestaltung setzt weniger auf formelle Fine-Dining-Atmosphäre als auf das Gefühl eines langen Sommerabends am Wasser. Ein Ort für alle, die beim Dinner nicht zwischen Restaurant und Urlaubserlebnis unterscheiden möchten.

© Loulou Ramatuelle
Zwischen Weinreben: La Grand’Vigne bei Bordeaux
Eine völlig andere Kulisse bietet La Grand’Vigne im Weinbaugebiet rund um Bordeaux. Das Restaurant des Les Sources de Caudalie verbindet gehobene Gastronomie mit der Landschaft der Weinberge. Küchenchef Nicolas Masse setzt auf präzise, produktorientierte Küche und verwendet unter anderem Gemüse, Obst und Kräuter aus dem eigenen Permakultur-Garten. Das Restaurant ist mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und führt eine Weinkarte mit rund 1.200 Referenzen.
Hier steht weniger die spektakuläre Aussicht als die Verbindung von Landschaft, Kulinarik und regionalem Handwerk im Mittelpunkt. Das Dinner wird damit zu einer Reise durch das Terroir der Region, passend zu einem Ort, an dem Wein und Natur untrennbar miteinander verbunden sind.

© Quentin Tourbez
Über den Dächern Londons: Aviary
Statt Weinberge oder Meeresblick gibt es bei Aviary in London die Skyline. Das Restaurant befindet sich im zehnten Stock des Montcalm Royal London House und bietet eine weitläufige Open-Air-Terrasse mit Blick über die City. Gegessen wird hier von tagsüber bis in den Abend hinein, während die Terrasse selbst zum zentralen Teil des Restaurantkonzepts wird.
Die Küche verbindet vertraute Gerichte mit saisonalen britischen Zutaten. Dazu kommen Cocktails und am Wochenende Live-Musik und DJs. So wird das Dinner weniger zum stillen Abendessen als zum urbanen Gesamterlebnis, mit der Stadt als Kulisse.

© Montcalm
Sommerabend im Garten: Der Unterwirt in Ebbs
Für ein Dinner im Grünen muss man nicht weit reisen. Im Tiroler Ebbs bei Kufstein verbindet der Unterwirt gehobene Küche mit einem weitläufigen Naturgarten. Zwischen gewachsenen Bäumen, begrünten Nischen und schattigen Plätzen entstehen unterschiedliche Bereiche für Essen und Aufenthalt. Am Abend verändert sich die Atmosphäre durch das Licht und macht den Garten zum stimmungsvollen Rahmen für lange Sommerabende.
Der familiengeführte Betrieb verbindet Gourmetrestaurant und traditionelle Wirtshauskultur. Die Küche arbeitet mit regionalen und biologischen Produkten und ist seit vielen Jahren mit drei Gault-Millau-Hauben ausgezeichnet. Für größere Runden gibt es im Garten auch lange Tafeln.

© Unterwirt
Internationales Flair über Los Angeles: SUSHISAMBA
Den Abschluss bildet ein Ort, an dem unterschiedliche Kulturen und eine moderne Großstadtatmosphäre aufeinandertreffen. SUSHISAMBA in West Hollywood kombiniert japanische, brasilianische und peruanische Einflüsse mit dem typischen Lebensgefühl von Los Angeles. Die Lage auf einem Rooftop macht das Dinner dabei zu einem Erlebnis über den Dächern der Stadt.
Das Konzept steht für eine Form des Outdoor-Dining, bei der nicht nur die Umgebung, sondern auch die Inszenierung eine wichtige Rolle spielt. Architektur, Musik, Küche und Aussicht verschmelzen zu einem Abend, der weit über das klassische Restaurantessen hinausgeht.

© SUSHISAMBA
Titelbild: © SUSHISAMBA


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