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Die 5 teuersten Ski-Chalets der Welt
Wo alpiner Luxus keine Obergrenze mehr kennt, könnte bald ein neuer Playerdie anderen vom Thron stoßen. Design DE LUXE gewährt erste Einblicke.
Wo Wintersport endet – und privater Luxus beginnt: Wenn in den Alpen die Skisaison startet, öffnen sich abseits der Pisten Türen, die nur wenigen vorbehalten sind. Luxus-Chalets, größer als so manches Stadthaus, werden hier zur temporären Heimat jener, für die Exklusivität nicht Zusatz, sondern Voraussetzung ist. Pools ersetzen den Blick ins Tal, Spa-Etagen konkurrieren mit Fünf-Sterne-Hotels, Personal gehört selbstverständlich dazu. Design DE LUXE nimmt Sie mit auf eine Reise zu den derzeit teuersten Ski-Chalets der Welt – und zu einem Neubau, der das Ranking bald neu definieren könnte.
Ein neues Extrem: Chalet Oberbort, Gstaad
Im Schweizer Nobelskiort Gstaad entsteht bis 2028 ein Projekt, das selbst in dieser exklusiven Destination neue Maßstäbe setzt. Das geplante Chalet Oberbort liegt an der Oberbortstrasse, einer der prestigeträchtigsten Adressen des Ortes, abgeschirmt vor neugierigen Blicken. Hinter dem Vorhaben steht die Schweizer Immobilienfirma Unica Capital, geführt von Unternehmer Byron Baciocchi, der selbst ein Chalet in Gstaad besitzt.
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Geplant ist ein Ensemble aus drei miteinander verbundenen Luxusvillen im klassischen Chalet-Stil, errichtet auf einem Grundstück, das fast die Größe eines Fußballfeldes erreicht. Die Visualisierungen zeigen ein Anwesen, das nicht nur architektonisch beeindruckt, sondern funktional als privates Resort gedacht ist. Allein der Wellnessbereich soll sich über rund 1.500 Quadratmeter erstrecken und damit größer ausfallen als jener vieler Luxushotels. Zwei Thermalbäder sind vorgesehen, ergänzt durch zahlreiche Rückzugs- und Behandlungszonen.
Übernachtet wird in einem von elf Schlafzimmern, jeweils mit begehbarem Kleiderschrank und eigenem Bad. Hinzu kommen ein eigener Personaltrakt, Service rund um die Uhr sowie außergewöhnliche Extras wie eine Bowlingbahn, ein Weinkeller, eine Zigarrenlounge, ein Formel-1-Simulator und ein Aquarium. Die kolportierte Miete von rund 15 Millionen Euro pro Jahr macht das Chalet Oberbort schon vor Fertigstellung zum teuersten Ski-Chalet der Welt.
(c) Unica CapitalEdelweiss, Courchevel
Edelweiss, Courchevel
Courchevel gilt seit Jahren als Synonym für alpinen Hochluxus – und das Chalet Edelweiss ist eines seiner eindrucksvollsten Beispiele. Bereits die Dimensionen der beiden Master-Suiten verdeutlichen den Anspruch dieses Hauses: Mit jeweils rund 100 Quadratmetern sind sie größer als so manche Stadtwohnung. Insgesamt bietet das Chalet Platz für bis zu 16 Gäste.
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Das Haus erstreckt sich über mehrere Etagen und vereint Pool, Sauna, Dampfbad, Kino, Fitnessraum, Bar, Weinkeller, Nachtclub und Massagezimmer unter einem Dach. Zehn Angestellte kümmern sich um das Wohl der Gäste und erfüllen nahezu jeden Wunsch. Das Chalet Edelweiss ist weniger Unterkunft als vielmehr eine abgeschlossene Erlebniswelt, in der Außenreize bewusst ausgeblendet werden.
(c) Hotel Edelweiss
Aurelio Clubhouse, Lech am Arlberg
Direkt im Skigebiet von Lech am Arlberg liegt das Aurelio Clubhouse, Teil des exklusiven Aurelio-Hotelkomplexes. Mit rund 900 Quadratmetern Wohnfläche zählt es zu den größten privaten Chalets der Alpen. Acht Schlafzimmer, alle mit eigenem Bad, bieten Platz für bis zu 16 Gäste.
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Neben großzügigen Terrassen verfügt das Clubhouse über einen Spa-Bereich, ein privates Kino sowie eine Bibliothek. Der private Butler-Service sorgt dafür, dass Hotelkomfort und Chalet-Privatsphäre hier nahtlos ineinander übergehen. Das Aurelio Clubhouse steht exemplarisch für den österreichischen Zugang zum Luxus: zurückhaltend, perfekt organisiert und kompromisslos hochwertig.
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Shemshak Lodge, Courchevel
Ein weiteres Highlight in Courchevel ist die Shemshak Lodge, die alpine Architektur mit internationalem Designanspruch verbindet. Fünf Schlafzimmer, großzügige Panoramafenster und ein Swimmingpool mit Blick über das gesamte Dorf prägen das Haus. Ergänzt wird das Angebot durch Whirlpool, Hammam und Fitnessraum.
Eingerichtet wurde die Lodge von einem renommierten Londoner Innenarchitekten, der dem Chalet laut Anbieter einen Hauch alpiner Eleganz verliehen hat. Die Shemshak Lodge richtet sich an Gäste, die diskreten Luxus und architektonische Klarheit schätzen.
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Chalet White Pearl, Zermatt
In Winkelmatten, der exklusivsten Wohnlage Zermatts, liegt das Chalet White Pearl. Auf 550 Quadratmetern verteilen sich fünf Schlafzimmer, darunter zwei Suiten, die insgesamt zehn bis zwölf Gäste beherbergen können. Jedes Schlafzimmer verfügt über einen Balkon mit Blick auf das Matterhorn.
Im Preis inbegriffen ist ein umfassender Personalservice, bestehend aus Chalet-Manager und privatem Koch. Besonderes Highlight ist die Spa-Etage, die sich über ein gesamtes Stockwerk erstreckt und mit Swimmingpool, Sauna, Hammam sowie einem eigenen Behandlungsraum ausgestattet ist. Das Chalet White Pearl zeigt, wie konsequent Luxus auch abseits perfekter Wetterbedingungen gedacht werden kann.
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Und was tut sich in Österreich?
Auch in Österreich bleibt der Markt für alpine Luxusimmobilien in Bewegung. Am Pass Thurn im Pinzgau wurde das lange umstrittene Luxusprojekt von einer britischen Investmentfirma übernommen. Laut Berichten des ORF Salzburg wird die Londoner Firma Roundshield neuer Alleineigentümer des Projekts, ausgenommen 14 bereits verkaufte Immobilien.
Nach jahrelangen Verzögerungen, Baustopps und Eigentümerwechseln sollen nun rund 120 Millionen Euro investiert werden. Geplant sind ein Hotel, Appartementhäuser sowie Luxusvillen mit Zweitwohnsitzen. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen und unterstreicht, dass auch Österreich im internationalen Wettbewerb um hochpreisige alpine Immobilien weiter an Bedeutung gewinnt.


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