Life & Style

Design DE LUXE im Video-Talk mit Markus Wildeis

Der Managing Director von Stellantis Austria über Autodesign, Emotion und die Zukunft der Mobilität.

Von Julia Weninger

„Design spielt in meinem Leben eine sehr wichtige Rolle“, sagt Markus Wildeis. Denn Gestaltung sei weit mehr als nur eine ästhetische Frage – sie ist Ausdruck von Identität. Besonders spannend findet der Managing Director von Stellantis Austria dabei das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart. „Ich mag es, Altes und Neues zu verbinden“, erklärt er. Design könne Brücken schlagen und Dinge wieder miteinander verbinden, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören.

Diese Faszination begleitet ihn auch privat. Wildeis besitzt selbst Oldtimer aus den 1960er-Jahren – Fahrzeuge aus einer Zeit, in der Autodesign besonders stark von Emotion und Charakter geprägt war. „Auch damals war Design ein zentraler Faktor“, sagt er. Und genau das sei es, was bis heute den Reiz ausmacht: „Design ist immer mit Emotion verbunden.“

Zwischen Regulierung und Kreativität

Gleichzeitig hat sich die Gestaltung von Automobilen in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Ein wesentlicher Treiber sind heute regulatorische Vorgaben. „Regulative Themen bestimmen das Design immer stärker – vor allem im Bereich Sicherheit“, erklärt Wildeis. Anforderungen an Crashstrukturen, Assistenzsysteme oder Aerodynamik setzen klare Rahmenbedingungen.

Trotzdem bleibt Autodesign für ihn eine der kreativsten Disziplinen der Industrie. Denn innerhalb dieser Grenzen entstehen immer wieder neue, individuelle Lösungen.

Freiheit als Kern der Mobilität

Bei allen Veränderungen bleibt für Wildeis ein Grundgedanke zentral: individuelle Mobilität. „Sie gibt den Menschen Freiheit“, betont er. Genau diese Freiheit sei auch künftig ein entscheidender Faktor für die Branche.

Der Weg dorthin stellt Hersteller jedoch vor große Herausforderungen. Mobilität müsse heute nicht nur funktionieren, sondern auch ökologisch verantwortbar sein. „Das ist eine der größten Aufgaben der Branche“, sagt Wildeis. Vieles deute derzeit darauf hin, dass sich die Elektromobilität langfristig durchsetzen wird.

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