
Design DE LUXE im Video-Talk mit Guido Salentinig
"Wenn die Funktion nicht passt, hat man keinen Spass": Der Geberit-Geschäftsführer im Interview über haptische und praktische Qualität mit Designanspruch.
„Design bei mir? Ja, es zieht sich durch alle Lebensbereich vom Wohnraum über das Auto bis hin zum Fahrrad", so Guido Salentinig, Geschäftsführer von Geberit. Wer ein Bad plant, erschafft einen hochfunktionalen Raum, der dennoch eine klare ästhetische Handschrift verlangt. Es geht um die konsequente Verbindung von Form und Nutzen.
Der Fokus liegt dabei auf der haptischen und praktischen Qualität: Design muss funktionieren. „Ich sehe das Bad wie ein Auto: wenn die Funktion nicht passt, hat man keine Freude daran“, erklärt der Geberit-Geschäftsführer. Ob bei der Wahl der Kleidung oder der Ausstattung des Eigenheims: Das Visuelle darf niemals auf Kosten des Komforts gehen. Ein perfektes Objekt besticht erst dann, wenn die Handhabung ebenso überzeugt wie die Optik.
Die Sehnsucht nach Gemütlichkeit
In der Praxis zeigt sich dieser Anspruch in einer klaren Linienführung. Der aktuelle Trend bewegt sich weg von verspielten Formen hin zu einer schlanken, eckigen Ästhetik, die jedoch durch weich abgerundete Kanten an Wärme gewinnt. Besonders Holzoberflächen spielen eine zentrale Rolle, um dem Raum eine natürliche Seele zu verleihen. Dabei offenbaren sich spannende regionale Unterschiede: Während manche Serien international variieren, zeigt sich in Österreich ein deutlicher Wunsch nach Behaglichkeit und Beständigkeit.
Ein stimmiges Gesamtbild sei oft auch eine Frage der Herkunft und der Materialtreue. Für Salentinig ist die nachhaltigste Lösung schlichtweg jene, an der man lange Freude hat. Dies bedingt eine Produktion, die auf europäische Standards und eigene Fertigungsstätten setzt, um Qualität greifbar zu machen.



