
© Belmond, Salva Lopez
Weite Horizonte: wenn der Weg wieder zum Ziel wird
Der Wunsch nach Entschleunigung bringt einen frischen Wind in die Welt der High-End-Reisen. Statt anonymer Jet-Flüge erleben wir das Comeback des stilvollen Unterwegs-Seins – zu Schiene und zu Wasser.
Britischer Charme auf Schienen
Der Britannic Explorer, A Belmond Train, schreibt als erster Luxus-Schlafwagenzug in England und Wales Geschichte. Mit nur acht Wagen und 18 exklusiven Kabinen bringt er Reisende ab London auf dreitägigen Routen durch atemberaubende Landschaften. Das Interieur verbindet britischen Charme und zeitlose Eleganz, denn: Zahlreiche britische Designer und Handwerker haben sich zusammengeschlossen, um den Aufenthalt so authentisch und dadurch nicht weniger spektakulär wie möglich zu gestalten. Natürliche Materialien wie Holz und Wolle spiegeln genau die Natur wider, die draußen vorbeizieht. Für die endgültige Tiefenentspannung sorgt zudem ein eigenes Onboard-Spa.
Kulinarik auf Sterne-Niveau
Das Abenteuer wird hier auch auf dem Teller zelebriert. Im eleganten Restaurantwagen verwöhnt Michelin-Sternekoch Simon Rogan die Gäste mit saisonalen Menüs. Seine Kreationen folgen der „Farm-to-Fork“-Philosophie und bringen die frischesten, nachhaltig produzierten Zutaten der britischen Regionen direkt auf den Tisch.

© Belmond, Vivek Vadoliya

© Belmond, Charlie McKay
Unter Segeln in eine neue Ära
Doch der frische Wind weht nicht nur an Land. Auf dem Wasser setzt die Orient Express Corinthian – die größte Segelyacht der Welt – neue Maßstäbe im Slow-Luxury-Segment. Ausgestattet mit einem revolutionären, vollautomatisierten Windantrieb verbindet dieser 220 Meter lange Luxusliner der französischen Hotelgruppe Accor die traditionelle französische Handwerkskunst mit modernster Öko-Innovation. Mit nur 54 edlen Suiten, fünf Restaurants unter der Leitung von Yannick Alléno und einem eigenen Guerlain-Spa fühlt sich die Kreuzfahrt wie das Segeln auf einer privaten Megayacht an.
Ob im nostalgisch-modernen Luxuszug oder unter gigantischen Segeln: die wahre Kunst der neuen Reisegeneration liegt im bewussten Beobachten. Es geht darum, das Panorama an sich vorbeiziehen zu lassen und so die Welt aus einer neuen Perspektive zu entdecken – in welcher der Weg wortwörtlich zum Ziel wird.







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