
Die ganze Welt in einem Objekt: Das hat es mit der Kooperation von Asprey London × Leonardo Frigo auf sich
Ein Globus gehört zu den vertrautesten Objekten der Wohnwelt. In der neuen Zusammenarbeit von Asprey London und dem Künstler Leonardo Frigo wird daraus ein aufwendig gefertigtes Einzelstück: Der „Asprey Grand Tour Globe“ verbindet historische venezianische Handwerkstechniken mit Sodalith, Sterlingsilber und zeitgenössischem Design. Die Edition ist auf nur sechs Exemplare limitiert.
Der Globus ist seit Jahrhunderten mehr als ein geografisches Hilfsmittel. Als dekoratives Objekt steht er für Reisen, Entdeckung und die Vorstellung von Ferne. Mit dem „Asprey Grand Tour Globe“ interpretiert das britische Luxushaus Asprey London diese vertraute Form jetzt neu.
Entstanden ist das Objekt in Zusammenarbeit mit dem in East London ansässigen Künstler Leonardo Frigo, der für seine handgefertigten Globen bekannt ist. Vorgestellt wurde der "Grand Tour Globe" im Mai 2026 während der London Craft Week.
Handwerk als Ausgangspunkt
Für die Herstellung greift Frigo auf Techniken zurück, die er anhand eines venezianischen Handbuchs aus dem 17. Jahrhundert studiert und übersetzt hat. Jeder Globus beginnt mit einer von Hand geformten Gipssphäre. Darauf werden die Karten aufgebracht und anschließend von Hand bemalt.
Auch bei den verwendeten Farben geht die Gestaltung zurück in die Vergangenheit: Pigmente und Lacke werden nach einer überlieferten Rezeptur aus dem Jahr 1693 hergestellt. Dadurch entsteht eine Oberfläche, die bewusst den Charakter traditioneller Handarbeit trägt.
Der historische Herstellungsansatz trifft dabei auf eine klar zeitgenössische Gestaltung. Besonders auffällig ist die Basis des Globus: Ein Rahmen aus punziertem Sterlingsilber trifft auf dunkelblauen Sodalith. Das Naturmaterial bildet ein mosaikartiges Muster, das die Linien von Längen- und Breitengraden aufgreift. Die einzelnen Steine werden von einem Spezialisten in Florenz von Hand geschnitten.

Vom Gebrauchsgegenstand zum Sammlerstück
Auch technisch bleibt der Globus beweglich. Ein eigens angefertigter Mechanismus ermöglicht die Rotation der Kugel. Die Basis steht auf einer Plattform, die mit dunkelblauem Lammledervelours bezogen ist.
Mit einem Durchmesser von 35 Zentimetern und einer Höhe der Basis von acht Zentimetern ist das Objekt so dimensioniert, dass es als eigenständiges Interior-Piece funktioniert. Die geografische Darstellung orientiert sich dabei an der Ausgabe 2026 des The Times World Atlas.
Nur sechs Exemplare
Der Asprey Grand Tour Globe ist streng limitiert und damit heiß begehrt. Asprey produziert lediglich sechs Exemplare der Edition. Jedes Stück wird individuell von Hand gefertigt und mit einem Echtheitszertifikat für die limitierte Edition versehen.
Damit positioniert sich der Globus weniger als klassisches Dekorationsobjekt denn als Sammlerstück. Entscheidend ist dabei nicht allein das Ergebnis, sondern auch der Herstellungsprozess: historische Techniken, traditionelle Materialien und handwerkliche Präzision werden mit einem Objekt verbunden, dessen Form unmittelbar verständlich bleibt.
Die neue Grand Tour
Der Name ist dabei bewusst gewählt, denn die historische „Grand Tour" bezeichnete die Bildungs- und Kulturreisen, die junge europäische Eliten seit dem 17. Jahrhundert unternahmen. Der Globus greift diese Idee des Reisens und Entdeckens auf und überträgt sie in ein zeitgenössisches Luxusobjekt.
So treffen beim „Asprey Grand Tour Globe" mehrere Ebenen aufeinander: Geografie und Interior Design, historische Handwerkskunst und moderne Luxusgestaltung. Aus einem vertrauten Objekt wird dadurch ein Stück, das nicht nur die Welt abbildet, sondern selbst zum Blickfang im Raum wird.
Bildmaterial: © Asprey London/ https://www.asprey.com/





